
SAN FRANCISCO
#4 LOSLASSEN

AREA.
BERKELEY
STAY.
AUGUST 23 – SEPTEMBER 1
HIGHLIGHTS.
GOLDEN GATE BRIDGE; HILLS
ABOUT.
Die Farben lösen sich auf.
Jede Stufe, eine Lehre oder eine Wohltat.
Die Farben kommen. Neue Farben.

Der Himmel. So blau.
Die Brücke. So Rot.
Die Stadt. So groß.
Die Landschaft. So hügelig.
Die Menschen. So offen.
San Francisco.
Du Sonnenschein.





PODCAST
SAN FRANCISCO
KOMMU-NIKATION.
San Francisco. Die rote Brücke. Als Teenagerin träume ich von dieser Stadt mit der roten Brücke, sie einmal in meinem Leben zu sehen. Als meine ältere Schwester nach Amerika reist um als Au Pair in Rochester (New York) zu arbeiten, bin ich täglich mit ihr per E-Mail in Kontakt. Es ist das Einzige Kommunikationsmittel. Denn Videotelefonie hat es noch nicht gegeben.
Mich fasziniert die Welt Amerikas damals bereits. Das Land, das so anders als Deutschland ist. Die Häuser mit ihren riesigen Verandas, große Gärten ohne Zaun, Streifenhörnchen, die bis vor die Tür kommen. Menschen, die Gospelmusik singen. Der Gastvater meiner Schwester, praktiziert Tai Chi im Garten, eine tägliche Routine. Meine Schwester unternimmt viel, lernt viele Leute kennen. Ich bewunderte die Freude, die ich in den Gesichtern der Menschen auf den Fotografien wahrnehme.
Am Ontario-See gibt es einen besonderen Vogel, den Weißkopfseeadler. Er wird im Laufe der Zeit zu meinem Lieblingstier. An Weihnachten erhalten wir ein Paket aus Amerika – das Highlight. Über das Internet holte ich mir auf AOL neue Informationen über Amerika ein. Und lese: San Francisco. Diese Stadt mit der roten Brücke und dem blauen Himmel, die will ich unbedingt sehen. Nicht New York, nicht Rochester oder L.A., sondern San Francisco. Die viktorianischen Häuser faszinieren mich mit ihrer riesigen Stadt im Hintergrund. Aus diesem Grund muss ich 2006 das Bild der Painted Ladies auf meiner externen Festplatte abgespeichert haben und finde es 2025 auf meiner Festplatte wieder.
Und jetzt stehe ich hier, vor der Golden Gate Bridge und kann meinen Augen kaum trauen. Wie oft hatte ich mir diesen Moment ausgemalt? Wie oft hatte ich mir vorgestellt, welche Emotionen mich in diesem Moment einholen würden. Wie oft hatte ich diese Brücke gemalt und mir eingeredet, die Angst würde mich davon abhalten, sie jemals besuchen zu können? Und jetzt stehe ich dort direkt vor dieser gigantischen Brücke und es fühlt sich gar nicht so schwer an. Im Souvenirs-Shop kaufe ich einen Sticker mit der Golden Gate Bridge und dem Schriftzug San Francisco darauf und klebe ihn umgehend auf meine Wasserflasche. Das ist also erledigt, denke ich.
Heute bin ich mit Felix unterwegs, einem Couchsurfer, der in San Francisco lebt und der mir an diesem Samstag die Stadt zeigt. Wir gehen früh los und treffen uns um 9:30 Uhr in der Stadt. Da der Bus nicht kommt, entscheiden wir uns einen Kaffee To-Go zu holen. Es gibt einige Cafés, überall ist es voll. Halb San Fran geht an diesem Samstag frühstücken. Schließlich finde ich einen Mocha und wir laufen zurück zur Haltestelle. Nach einer Stunde kommt endlich der Bus. Geschlagene 60 Minuten Verspätung? Die Uhren in San Francisco ticken wohl anders, denke ich.
Zuerst wandern wir den Mt. Davidson hoch, der eine tolle Aussicht bietet. Um auf den Berg zu gelangen, erlaufen wir einige Trails durch den Wald.
Dann geht es weiter zu den Twin Peaks. Ich bin erstaunt, wie hügelig San Francisco ist. Jeder Berg bietet eine andere Perspektive auf die Stadt.
Als wir an der Golden Gaten Bridge ankommen, bin ich entsprechend platt. Wir sind bereits 15 Kilometer gewandert. Doch der Blick lässt meine Müdigkeit augenblicklich vergessen. Als wir über die Brücke laufen, sehe ich zwei Seehunde, die ihren Kopf aus dem Wasser strecken. Ich bin glücklich. Mich faszinieren die Hügel, die sich hinter der Golden Gate Bridge über die Bay erstrecken. Irgendwie habe ich mir San Francisco flacher vorgestellt.
Danach nehmen wir den nächsten Bus zur Fishermans Wharf. Dort befindet sich ein Aquatik Park, wo man in der Bay schwimmen kann. Der Sprung in den 15Grad-kühlen Pazifik geben mir die Erfrischung, die ich so dringend benötige. Ich lasse mich in den Wellen treiben. Es ist einer dieser Momente, die ich niemals vergessen werde in meinem Leben.
Den ereignisreichen Tag runden wir mit einem Besuch in einem indischen Restaurant ab. Mein Appetit ist so groß, ich könnte drei Mahlzeiten essen! ;)





Die Painted Ladies – Ein Platz, der seit 2006 in meinem Kopf gespeichert ist.
PODCAST
PAINTED LADIES
CITY.
BERKELEY; SAN FRAN
WETTER.
21 – 27 GRAD CELCIUS
ACCOMODATION.
YMCA; COUCHSURFING
STAY.



Nebel.
Die Wolken werden dunkel.
Die Nacht rollt heran.
Ein Streifen Sonnenlicht leuchtet auf:
Du.
Die Farben verblassen.
Die Wellen peitschen lautstark ans Ufer.
Der Wind treibt die Farben weg,
der Nebel saugt sie auf.
Deine Farben.
Die Nacht ist dunkelgrau, fast schwarz.
Ich sehe sie nicht mehr.
Der Nebel trägt sie über die Bay.
Deine Farben.
BERKELEY.
Berkely habe ich in erster Linie ausgewählt, weil sich hier meine Language School befindet. Mein YMCA Hotel ist nur drei Minuten zu Fuß entfernt. Als ich ankomme bin ich total übermüdet von meinen Erlebnissen in Seattle sowie dem Flug. Es ist Sonntagabend und ich bin froh ein Zimmer für mich zu haben. Es fühlt sich luxuriös an. Rob von der Language School hat mich beuaftragt den English Test zu absolvieren, bevor ich dort ankomme. Ansonsten müsste ich eine Stunde früher erscheinen. Also ringe ich mich um 22:30 Uhr im Halbschlaf dazu ab, den Test zu machen und mein Level zu bestimmen. Es ist ein mittleres B2-Niveau. Wobei der Test meiner Meinung nach nicht aussagekräftig ist.
Am nächsten Morgen laufe ich um 9:05 Uhr zu meiner Language School und bin überrascht wie schlecht ich die Dozentin verstehe. Sie ist Samoarin, aber in den USA aufgewachsen und spricht undeutlich. Sie versteht meinen australisch-deutschen Slang ebenso schlecht. Wir fragen uns gegenseitig ständig was wir gesagt haben. Ich bin in punkto Sprechen den anderen Kursteilnehmer*innen weit voraus. Ebenso in punkto Vokabeln.
Die Grammatik ist mein Basis-Problem, stelle ich fest. Und der Satzbau. Ich komme mit dem Infinitiv und der Präposition durcheinander. Das Anstrengende ist für mich nicht der Unterricht selbst, sondern die schlechte Ausdrucksweise der Student*innen. Darum bin ich froh lediglich eine Schnupperwoche des Kurses gebucht zu haben.
Lustig finde ich besonders das mexikanische Ehepaar, das mir gegenüber sitzt. Die beiden sind sich in vielen Dingen nicht einig und ich lache laut los, als die Dozentin die beiden auf den Arm nimmt, ihre Unstimmigkeiten doch bitte draußen zu diskutieren.
Einige Aspekte im Unterricht gefallen mir. Das sind das Buch, das wir verwenden. Es heißt 'Life' und ist von National Geographic. Die Geschichten sind von Explorern erstellt und das Buch ist interaktiv. Es enthält Texte, Audio und Videos.
Die Dozentin weicht ihren Unterricht immer wieder mit Spielen und anderen Aktivitäten auf. Wie beispielsweise, dass wir die ersten acht Zeilen unseres Lieblingsliedes in unserer Sprache in Bezug auf die Bedeutung, in englisch übersetzen sollen. Oder, wir sollen für acht Reiseprioritäten unsere Reisepartner finden. In meinem Fall sind das Kyle aus Taiwan sowie Alfonso aus Mexiko. Dessen Frau sich selbstverständlich in der anderen Gruppe befindet. Ich bin die einzige Frau in unserer Gruppe. Ich habe aktives Reisen, im Warmen, Abenteuer, Kultur und Minimalismus gewählt.
Wir sollen uns nun als Gruppe überlegen, wo unsere Reise hingeht. Wir entscheiden uns – wie soll es auch anders sein – dazu, nach Sydney zu reisen.
Ich erkläre den anderen beiden, es gebe viel zu tun und viel zu erkunden. Sie sind begeistert.
Am nächsten Morgen laufe ich um 9:06 Uhr los. Da es für den Kaffee am Morgen nicht mehr gereicht hat, laufe ich wie selbstverständlich mit meiner vollen Kaffeetasse in der Hand über die Kreuzung. Ich fühle mich wie eine Einheimische und werde dies nun jeden Morgen so handhaben. In dem Gebäude git es unten auch ein sehr gutes Café, in dem ich mir ab und zu einen Espresso gönne sowie ein leckeres Crossaint, wie die Französin Alicia mir bestätigt. Es sei fast so gut, wie in Paris, sagt sie.

LANGUAGE
SCHOOL.
Mein Englisch ist gut. Stelle ich fest, als ich mit den anderen in der Language School in Berkeley sitze. Riki, ein japanischer Student fragt mich, ob ich den Sprachkurs wirklich benötige. In punkto Sprechen nicht wirklich. Riki befindet sich in seinem ersten Semester Ingenieurwesen. Er studiert in Tokio und ist etwa 20 Jahre alt. Er ist mein Partner, wir bewältigen einige Aufgaben zusammen. Ich bewundere, dass er immer guter Laune ist und viel lacht. Am Mittwoch fahren wir als Gruppe nach Sutro Baths. Wir wandern dort über die Felsen, bestaunen den blauen Himmel und beobachten die Pelikane, wie sie in Gruppen ihre Bahnen über den Pazifik ziehen.

Der Kurs ist nur für eine Woche gebucht, um mein Level zu überprüfen, in welchen Bereichen meine Divergenzen sind. Ich genieße es etwas außerhalb von San Francisco zu leben und eine feste Struktur für eine Woche zu haben. Außerdem ist Berkeley cool. Die oberen neun Prozent der besten studieren hier und es herrscht ein guter Vibe. Ich finde im Übrigen den besten Matcha, den ich jemals getrunken habe!
Ich fühle mich runderherum wohl, lebe mich schnell ein. Im YMCA Studentenheim wohnen eher ältere Menschen, stelle ich fest. Anna ist um die 60 Jahre alt, kommt aus Mexiko, lebt aber bereits seit 20 Jahren in Berkeley. Sie leiht mir einen Teller und Besteck, den es in dem "Hotel" in der Küche nicht gibt. Sie erklärt mir, ich solle unbedingt nach Utah. Die Landschaft sei 'magnificent'. Bei meiner Recherche stelle ich allerdings fest, dass man wohl nur mit einem Auto dorthinkommt. Wir verstehen uns gut. Einige Menschen in dem Wohnheim sind allerdings äußerst obstrus. Ich weiß nicht sorecht, woher sie kommen, ob sie obdachlos sind oder in dem YMCA arbeiten. Durch das Wohnheim zieht ständig der Geruch von Gras. Überall in San Fran und Berkeley riecht es irgendwie nach Gras. Das ist mir bereits in Vancouver aufgefallen. Mir wird übel, als der Geruch auch in der Toilette und im Aufzug hängt.

In Sutro Baths lerne ich auch Lin Lee aus Taiwan kennen. Sie ist Feministin und wir verstehen uns auf Anhieb gut. Sie ist Sozialarbeiterin und studiert zur Zeit Gender Studies im Master und betreibt einen eigenen Blog zu der Arbeit von Sozialarbeiter*innen. Wir wollen uns später in San José wiedertreffen.


RAQUEL & ALFONSO
Raquel und Alfonso sind ein Ehepaar aus Mexiko, die sich aufgrund der Karriere dazu entschieden haben einen achtwöchigen Englischkurs zu absolvieren. Sie haben eine positive Energie, scherzen sehr viel während des Unterrichts und bringen mich ständig zum Lachen. Das bringt mich auf die Idee in unserer Pause um 10:50 Uhr ein kurzes Interview mit ihnen aufzunehmen. Als ich ihnen sage, dass sie in meinem Blog erscheinen, freuen sie sich und sagen herzlich: »Du kannst alles mit unseren Bildern machen. Wir haben nichts dagegen!« Ich bin erleichtert.

PODCAST
RAQUEL & ALFONSO
COUCH-SURFING.
Steve ist mein Couchsurfing Host in Berkeley. Ich übernachte drei Tage bei ihm, habe mein eigenes Zimmer und ein eigenes Bett. Das Badezimmer teile ich mir mit Alex, einer anderen Couchsurferin aus Kanada, die auf dem Sofa nebenan schläft.
Eben komme ich von meinem Bad in dem Hot Tube zurück und lege mich in die Hängematte. Mein Host Steve hat ein gemütliches Haus mit nur einem Stockwerk, innen befindet sich eine Terrasse ebenfalls aus Holz und ein kleiner Garten. Die Möbel in dem Haus sind auch aus Holz und antiq.
Die kleine Hündin Rosie freut sich sobald das Herrchen mit ihm Gassi geht und springt wild herum, während sie ansonsten faul auf allen vieren vor sich hindöst. An einem Nachmittag begleite ich die beiden. Steve und ich führen ein langes Gespräch über unsere Reisen in Australien, mein PhD-Vorhaben und über Politik. Steve ist etwa 60 Jahre alt und arbeitet als Archäologe. Er hat seinen PhD nach einem Jahr abgebrochen, als er bemerkt hat, wie funktionell eingeschränkt er in den Fängen seines Professors gewesen ist. Das habe ihm nicht gefallen. Ich erzähle ihm, was mir widerfahren ist und welch ähnliche Situation das war.
Steve scheint glücklich über seine damalige Entscheidung zu sein. Er hat einen gut bezahlten Job und hat gut vorgesorgt, wie er mir erzählt. San Francisco sei ein teurer Ort zum Leben. Die Mieten würden jedes Jahr steigen und die Lebensmittelkosten auch. Ich verstehe mich gut mit Steve und am Abend führt er Alex und mich zu einem japanischen Restaurant in Piedmont (Oakland) aus, das exzellente Ramen auftischt. Ramen ist eine scharfe Nudelsuppe mit verschiedenem Gemüse. Ich entscheide mich für das Gericht Vegan Spicy Garlic Knock Out.


PODCAST
COUCHSURFING 1
Ich fühle mich während meiner Zeit sehr wohl hier, genieße besonders meine Zeit im Garten in der Hängematte. Die BART-Station ist zwar weiter weg als es bei dem YMCA der Fall war, aber dafür ist es hier sehr ruhig, ich fühle mich gut unterhalten mit den Tieren um mich herum, dem Papagei, dem Hund Rosie und einem Eichhörnchen das mich im Garten besuchen kommt. Endlich kann ich etwas herunterfahren und abschalten. Da wird mir bewusst, wieviel mein Körper die letzten Wochen geleistet hat. Reisen ist anstrengend.
Nach drei Wochen auf Reisen, fühle ich endlich angekommen zu sein, entspannen zu können.
Alles, das mir auf Reisen ab jetzt begegnet, wird aus meiner Erfahrung, ab diesem Zeitpunkt einfacher werden. Das Packen, das Ankommen, das Weiterreisen. Da sich mein Körper nun auf das Reisen eingestellt hat.
Steve empfiehlt uns für meinen letzten Tag in San Francisco nach Angel Island mit der Fähre zu fahren. Ich bin sofort Feuer und Flamme. Diese Insel höre ich zum ersten Mal, das kann nur ein gutes Omen sein. Mir fällt ein, dass das Fähre Fahren sowieso auf meiner San Francisco-Liste stand.
Alex und ich erreichen die Fähre um 10:50 Uhr gerade noch rechtzeitig – just in time. Auf der Fähre befinden sich nur eine Handvoll Menschen. Die Stadt vom Wasser aus zu sehen, mit den Brücken rundherum, der Insel Alcatraz und schließlich Angel Island, ist beeindruckend. Die Insel sieht sehr grün und wild aus. Ich freue mich darauf, sie erwandern zu dürfen. Wir entscheiden uns für den `Sunset Trail`, der uns angenehm um die Insel herum auf den Berg Mount Livermore führt. Während wir dort wandern sehen wir Rentiere, verschiedene Vögel und San Francisco in einem 360 Grad-Auslick. Es ist atemberaubend schön dort. Der Trail wird von mexikanischen Arbeitern gerade gestutzt. Es freut mich, die Stadt scheint das Geld in Infrastruktur für Wanderer zu investieren. Gleichzeitig sind die Maschinen ohrenbetäubend laut und stören den Frieden der Insel etwas. Wir wandern neun Kilometer. Wobei wir auf dem Weg nach unten um einiges schneller vorankommen.
Auf dem Berg treffen wir eine 19-Jährige, die auf der Insel ein Camp für Kinder organisiert. Ich erhalte die Gelegenheit ein Foto von ihr zu schießen, während sie auf einem Tisch in der Sonne liegt und liest.


PODCAST
ANGEL ISLAND – ALEX


COUCHSURFING 2
PODCAST
OAKLAND.
Oakland ist ein Vorort, der zwischen San Francisco und Berkeley liegt. Die BART bringt mich in zehn Minuten dorthin. Hier habe ich einen Yoga-Studentenpass für zwei Wochen gebucht. Mir ist es während meiner Zeit in Berkeley möglich drei Kurse zu besuchen: Vinyasa-Yoga, Gentle Yoga und Healing Dance.
Die Menschen empfangen mich herzlich, fragen mich nach meinem Namen und laden mich zu einer Tanz- sowie einer Art-Class am kommenden Samstag ein, an dem ich allerdings bereits ein Treffen geplant habe.
Der Healing-Dance fühlt sich toll an. Wir schütteln unsere Körper, tanzen locker durch den Raum zu Latino- und Chillout-Klängen. Wir lassen unsere Energie fließen, geben sie an andere Tanzende weiter. Jeder ist in seinem Element. Niemand schaut. Ich lasse mich nach und nach fallen und fühle mich mit mir selbst verbunden. Nach ein paar Minuten spüre ich einige Muskeln. Und ich erinnere mich: Tanzen ist ein Sport! :D
Nach der Session bin ich entspannt und buche spontan noch den Gentle Flow-Kurs. Hier sind wird größtenteils auf der Matte. Mein Körper entspannt und ich kann für einige Minuten meditieren. Vor meinem geistigen erscheint der nackte Baum mit den bunten Blättern, die am Boden liegen. Ich nehme mir vor, dieses Bild später in mein Journal zu zeichnen.
In
OAKLAND 1
PODCAST



PODCAST
OAKLAND 2











